Start

Fahren neu lernen

Trainiert von den Besten

Als Quereinsteiger bin ich mit einem
reinrassigen Rennwagen das 24h Rennen
auf dem Nürburgring mitgefahren, begleitet von
einem Team aus absoluten Spezialisten.
Schaut euch hier die letzte Episode an. Mehr

24h Nürburgring

Das Rennen aus meiner Sicht

1 Team, 4 Rennfahrer, 24h Nürburgring.
All meine Erfahrungen und Eindrücke zum
Rennen findest Du auf meinem Blog.
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Das Rennen ist vorbei!

Platz 9 fürs Team

Bilder von der Siegerehrung und Rennhighlights.
Hier noch einmal viele Eindrücke von dem groß-
artigen 24h Rennen am Nürburgring. Mehr

MEIN RENNWAGEN

AUDI R8 LMS ULTRA

10 Zylinder mit 5.2 Liter Hubraum. Bis zu 
570 PS stark, knapp 1.250 kg leicht und über 
280 km/h schnell. Von einem solchen Auto habe ich 
schon als Bub geträumt. Mehr

GEWINNSPIEL

Die 5 glücklichen Gewinner!

Vielen Dank an alle, die am Gewinnspiel teilgenommen
haben und an die 5 Gewinner-Pärchen, die mich während
des Rennens vor Ort unterstützt haben. 
Bilder vom Rennen findet ihr in der Galerie.
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Challenge

Fahren neu lernen

Trainiert von den Besten

Als Quereinsteiger werde ich mit einem reinrassigen Rennwagen das 24h Rennen auf dem Nürburgring fahren, begleitet von einem Team aus absoluten Spezialisten. Den Weg dahin zeigen diese Videos.

Kickoff

Training auf dem Nürburgring

Audi race experience

Training auf der Nordschleife

Detailarbeit beim Nordschleifentraining

Teamtreffen in der Schweiz

Qualifikationsrennen Nürburgring

VLN-Rennen Lauf 3

VLN-Rennen Lauf 4

24 Stunden Rennen Nürburgring

Felix

Alles über Felix Baumgartner

Ein Leben am Limit

"Als kleiner Bub bin ich auf Bäume geklettert und habe vom Runterspringen geträumt - und aus den drei Metern sind schliesslich 39.000 Meter geworden!" So kann ich mein Leben in einem Satz zusammenfassen, und mein Gegenüber weiss sofort, wer ich bin. Was er vielleicht nicht weiss ist, wie lange es gedauert hat, bis ich endlich dort oben stehen und springen konnte. Alleine die Vorbereitung für meinen Stratos-Sprung hat mehr als fünf Jahre gekostet. Und eigentlich war ja schon mein erster Fallschirmsprung mit 16 der erste Schritt dort hinauf gewesen.
Dazwischen lagen Etappen wie meine Zeit als Fallschirmspringer beim Österreichischen Bundesheer, die ich vorzeitig beendete, weil ich keine Lust hatte, Befehlsempfänger ohne das Recht auf eine eigene Meinung zu sein. Als ausgebildeter Maschinenschlosser mit einem Faible für schnelle Motorräder machte ich danach eine Ausbildung zum Motorradmechaniker, und gab mein ganzes Geld für Fallschirmsprünge aus - über 2.600 waren es laut meinem Sprungbuch. Der Wendepunkt war mein Zusammentreffen mit Tracy Lee Walker, dem Mann, der mir das Basejumpen
beigebracht hat. Schon bei meinem ersten Sprung 1996 von der New River Gorge Bridge in West Virginia war mir klar, dass ich der Beste in dieser Extremsportart werden wollte. 1998 wurde ich als 502. Mitglied in die US Base Association aufgenommen, und trage diese Zahl seither stolz als Tattoo auf meinem Rücken. Mein Stratos-Sprung am 14. Oktober 2012 markiert den Endpunkt meiner Karriere als Basejumper, denn mir war klar: Mehr geht nicht. Ich hatte meinen Traum erfüllt, jetzt war es Zeit, mir einen Neuen zu suchen."
Blog

24 Runden in 24 Stunden

Ich habe mir meinen Bubentraum erfüllt: das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring zu fahren! Am Ende sind Pierre, Marco, Frank und ich auf P9 gelandet. Ich bin absolut happy. Das Team ist happy. Alle sind happy.

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Seit dem Zeitpunkt, als die Idee für „From Heaven to Green Hell“ geboren wurde, hat es Kritiker gegeben, die mir diese Herausforderung nicht zugetraut haben. Das war auch schon bei Red Bull Stratos so. Aber ich habe erneut bewiesen, dass man mit einem guten Team, einer guten Vorbereitung und dem nötigen Budget fast alles erreichen kann. Wenn man Großes schaffen will, muss man Großes riskieren. Dieses Risiko sind wir eingegangen und es hat sich voll ausgezahlt. Im Vergleich zu den VLN- und Qualifikationsrennen war ich um einiges nervöser, weil die Wertigkeit des Rennens höher war. Speziell das Fahren in die Nacht war Neuland für mich. Aber das Flair, das die Fans auf der Nordschleife entfachen, ist einmalig – Woodstock 2014! Insgesamt bin ich in drei Stints 24 Runden gefahren. Jeder hatte etwas ganz Spezielles, seinen eigenen Charakter. Aber der Letzte war ganz etwas Besonderes. In meiner letzten Runde habe ich am Ende ein wenig rausgenommen, weil es egal war, ob ich ein oder zwei Sekunden später in die Box komme. Wenn ich das Auto da weggeworfen hätte ... Unser Top-10-Ziel war zum Greifen nah, als ich den Wagen in Runde 139 an Pierre übergeben habe. Er, und Marco im Zielstint, haben noch einmal einen tollen Job gemacht und im Ziel war die Freude grenzenlos. Jetzt ist es leider erst einmal vorbei. Nach der langen Vorbereitung ging an diesem Wochenende alles ganz schnell. Dass ich die Herausforderung gemeistert habe, ist ein ganz großes, positives Highlight in meinem Leben. Materielle Dinge sind vergänglich, aber diese Erinnerungen nehme ich mit ins Grab. Nachdem nun eine gute Basis geschaffen wurde, wäre es widersinnig jetzt einfach ‚Das war es’ zu sagen. Für mich sind auf der Nordschleife Rundenzeiten möglich, die zehn bis 15 Sekunden schneller sind. Und dann wäre ich nicht mehr ein schwaches Glied, sondern ein echter Unterstützer des Teams. Wir werden sehen, wie es sich ausgeht. Heute Abend wird erst einmal gefeiert!

FELIX

Auf der Zielgeraden

Drei Viertel meines ersten 24-Stunden-Rennens sind durch. Bislang läuft es fast perfekt. Gleich beim Start ist uns ein Nissan hinten rechts ins Auto gefahren und die Temperatur des Getriebeöl-Kühlers ist bedenklich gestiegen. Schuld war aber nur der eingedrückte Luft-Einlass den das Team mit Muskelkraft und Tape repariert hat.

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Pierre, Marco und Frank sind im Anschluss problemlos ihre Stints gefahren. Eigentlich ein Wunder. Vor allem in der ersten Stunde gab es unglaublich viele Unfälle, weil einige Fahrer einfach draufhalten. Es gibt wirklich unberechenbare Menschen da draußen. Gut, dass ich erst kurz nach 20 Uhr im Auto saß, als sich das Feld schon ein wenig sortiert hatte. Ab Runde 27 kam ich auf P14 zum ersten Mal ins Auto. Ich hatte eine Menge Verkehr und die Abenddämmerung war schwer zu fahren, aber ich bin happy mit dem Stint. Meine Rundenzeiten lagen alle um neun Minuten. Das Auto habe ich auf P13 an Pierre übergeben. Eine Massage, etwas essen, dann kurz ins Zimmer, um mich auszuruhen. Schlafen konnte ich nicht, aber ich habe kurz gedöst. Die Nacht sind die Jungs perfekt gefahren, nur Marco hatte ein kleines Problem mit einem Porsche. So haben wir jetzt an beiden Seiten Tape. Um 6:30 Uhr bin ich auf P7 wieder raus auf die Nordschleife. Mittlerweile hat sich alles gut sortiert und ich kenne die Konkurrenten, egal wer da im Auto sitzt. Ich habe ein gutes Gespür dafür entwickelt, wo ich reinstechen kann und wo nicht. Für die Zuschauer auf der Nordschleife bleibt leider keine Zeit, aber die sind alle draußen. Die stehen da bis zum Ende! Frank habe ich den Wagen auf P8 übergeben. Jetzt freue ich mich auf ein Frühstück und einen Kaffee, um 10 Uhr bin ich bei Sport1 und um 12 Uhr fahre ich den nächsten Stint. Ob ich auch ins Ziel fahre entscheiden wir spontan. Eine Top10-Platzierung ist wichtiger als ein Showeinlauf.

FELIX

It’s race day

Kurz vor dem Start des 24-Stunden-Rennens möchte ich mit euch kurz meine Eindrücke der vergangenen Stunden teilen. Gestern hatte ich einen sehr entspannten Abend mit einigen Freunden und Bekannten in der Audi Lounge.

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Es ist wichtig für mich, komplett fokussiert zu sein und gleichzeitig noch einmal etwas Ablenkung vor dem Rennen zu bekommen. Kurz nach elf war ich im Hotel. Ich bin kein Früh-schlafen-Geher, aber es braucht vor so einer Herausforderung genügend Schlaf. Wieder habe ich nicht vom Rennen geträumt. Für mich ist das ein gutes Zeichen, dann ist alles perfekt vorbereitet. Heute morgen ging der Blick gleich Richtung Himmel. Bislang ist es trocken und so soll es auch bleiben – das wäre nicht das Schlechteste nach den Erfahrungen aus dem Qualifying. Im Warm-up ist Pierre für zwei Runden rausgegangen und auf P1 gefahren. Der Junge macht wirklich einen tollen Job. Genau wie das gesamte Team. Ich esse jetzt noch kurz zu Mittag, gehe zur Autogrammstunde und bereite mich dann auf den Start vor. Viel trinken, keine Termine, in den Tunnel kommen. Pierre wird um 16 Uhr den Start fahren. Wenn alles planmäßig läuft, sitzen danach Marco, Frank und dann ich im Auto. Mein erster Stint beginnt gegen 20 Uhr. In der Nacht werde ich gegen 3 Uhr am Steuer sitzen und dann noch einmal den Schlussstint. Ich freue mich drauf, wie ein kleiner Junge auf Weihnachten. All die Monate der Vorbereitung finden nun ihren krönenden Abschluss. Jetzt gilt es! It’s race day!

FELIX

Und dann kam der Regen

Ich weiß nicht, wie viele Runden ich mittlerweile auf der Nordschleife gedreht habe, aber eines war die Strecke bislang immer: trocken. Gestern fing es unmittelbar nach meinem letzten Blog-Eintrag an zu regnen. So ist das auf dem Nürburgring ...

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Pierre und Marco haben im Qualifying 1 ihre beiden Pflichtrunden noch absolviert, aber dann wurden die Bedingungen schlechter. Ich bin als Dritter mit Slicks auf die Strecke raus und hatte auf Höhe Hatzenbach die ersten Regentropfen auf der Scheibe. Ohne Erfahrung im Nassen war es für mich irrsinnig schwer zu wissen, ob ich Gas geben kann oder nicht. Gleichzeitig durfte ich nicht zu viel Tempo rausnehmen, da sonst die Reifen aus dem Temperaturfenster gefallen wären und der Grip noch schlechter geworden wäre. Aus der Box kam die Ansage, dass ich voll auf Sicherheit fahren und den Wagen heil nach Hause bringen soll. Frustrierend, wenn auf einmal Autos aus kleineren Klassen vorbeifahren, aber so ein GT-Wagen ist im Regen extrem schwer zu beherrschen und es war die einzig richtige Entscheidung. Heute im Qualifying 2 habe ich die fehlende Runde nachgeholt. Bei erneut feuchter Strecke bin ich mit Regenreifen gefahren. Es war eine absolute Sicherheitsrunde. Die Ideallinie war größtenteils trocken, aber daneben waren viele nasse Stellen, die extrem gefährlich sind. Gas rausnehmen war die Devise. Frank ist im Anschluss noch seine zwei Pflichtrunden gefahren und hat den Wagen an Pierre übergeben, der heute Abend beim Top-30-Qualifying im Auto sitzt und unseren Startplatz für morgen rausfährt. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und jetzt hoffe ich inständig, dass es den Rest des Wochenendes trocken bleibt. Die Prognosen sind vielversprechend, aber hier am Nürburgring weiß man nie.

FELIX

Super-safe geht nicht

Das Freie Training liegt hinter uns und das wichtigste vorneweg: Das Auto ist heilgeblieben. Es hat ein bisschen gedauert, bis ich wieder in den Rennmodus reingekommen bin. Die drei Wochen Pause habe ich am Anfang doch gespürt. Aber beim Einbiegen auf die Nordschleife konnte ich das Programm im Kopf schon wieder abrufen und die Sicherheit war wieder da.

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Ich bin zwei Runden bei viel Verkehr gefahren und wir haben zwei Reifenmischungen getestet. Insgesamt sind wir alle sehr gut beisammen. Sepp meinte sogar, dass ich zu hart gepusht habe und locker bleiben soll. Mir kam es gar nicht so flott vor, ein Super-Safe-Programm ist halt nicht mein Ding. Aber natürlich ist es das oberste Ziel, das Auto nicht kaputtzumachen und so bin ich auch gefahren. Ich habe mittlerweile ein gutes Gespür dafür, wie ich bei Verkehr auf der vorsichtigen Seite vorbeifahren muss. Pierre sticht da ganz anders rein. Er spürt das Auto einfach sehr viel besser als ich. Am Abend steht noch das Qualifying 1 an. Dort werde ich meine zwei Pflichtrunden absolvieren und sicher noch einige Kilometer im Dunkeln fahren. Das haben wir bereits trainiert, aber mit den Fans ist das noch einmal etwas komplett anderes. Überall gibt es Blitzlichter und Griller, da brauche ich ganz andere Referenzpunkte als bei den bisherigen Testfahrten. Wenn ein Feuerwerkskörper direkt am Auto vorbeifliegt, darf ich mich nicht ablenken lassen. Bei 250 km/h muss der Fokus muss immer auf der Strecke liegen.

FELIX

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